Boulefreunde Bonn-Auerberg
        Boulefreunde Bonn-Auerberg

In dubio pro Boule

 

 

Denn um es endlich einmal herauszusagen,

der Mensch spielt nur,

wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist,

und er ist nur da Mensch, wo er spielt.

                                                                                          Friedrich Schiller



 

"Boulespieler sind sowohl die friedlichsten

als auch die verrücktesten Menschen der Welt"

                                                             Honore de Balzac

 

 

"Diese wackeren Boulspieler sind nicht jene,

die sich nicht an einer Revolution beteiligen werden."                                                                            gesagt im Jahre 1851

 

 

 

 

 

 

 

"Der spielt, als wenn er den Papst in der Tasche hätte!?"-

      

"Nein das ist er! Na, dann schönes Spiel"



C' est le pied!

 

 

Zum Boulespiel gehört Sonne und Theatralik,

Nichtstun und Pastis.


Aber nicht nur dies.

 

 

Beherzige bei allen taktischen Erwägungen -

                      Es kann aber auch alles ganz anders sein.

Um Missverständnissen vorzubeugen:

"Fanny küssen" ist nicht etwa eine Belohnung, sondern bedeutet,                  ein Spiel 0:13 zu verlieren!                                               

Der Brauch stammt angeblich aus Savoyen. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg gab es im Café von Grand-Lemps eine Kellnerin namens Fanny. Der Legende nach durften Kunden, die beim Boulespiel verloren hatten, ohne auch nur einen Punkt erzielt zu haben, ihr zum Trost einen Kuss geben - einen auf jede Wange, wie es sich gehört.

Eines Tages ereilte auch den Bürgermeister von Grand-Lemps dieses Missgeschick, und er wollte sich ebenfalls von Fanny trösten lassen. Ob Fanny nun irgendetwas gegen ihn hatte oder ihn nur öffentlich bloßstellen wollte, ist nicht bekannt. Jedenfalls stellte sie sich auf einen Stuhl, hob ihren Rock hoch und streckte dem Bürgermeister ihren Hintern entgegen! Der Bürgermeister wollte nicht kneifen (im übertragenen Sinn, versteht sich) und gab Fanny zwei herzhafte Küsse - auf den Hintern!

Da nicht immer eine Fanny zur Stelle ist, die bereitwillig ihren Hintern zur Verfügung stellt, ist es Sitte, überall dort, wo Boule gespielt wird, eine Fanny parat zu haben. Die unglücklichen Verlierer müssen dann in aller Öffentlichkeit eine Fanny in Form eines Gemäldes oder einer Skulptur küssen.

So wurde aus dem einstigen Trost die "schlimmste" Strafe für         jeden Boulisten!

Quelle : Pétanque - Verband Baden-Württemberg

Ohne Boulebezug.......aber interessant.